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Das Tier bei dir!

Wuff, Miau oder piept`s bei dir?

Die Weiber wollten alle ein Kind von dir, nun wollen deine Kinder ein Tier von dir. Schon wieder musst du dich entscheiden!

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Pro!

Unabhängig davon, dass Tiere irrsinnig viel Freude ins Haus bringen, lernen Kinder durch den ständigen Umgang mit ihnen Verantwortung und Respekt vor Lebewesen aller Art. Zusätzlich reift durch die Bindung zum Tier ihr Sozialverhalten.

Contra!

Du bist verantwortlich für das Tier, nicht die Kinder. Die müssen erst Schritt für Schritt in ihre neue Rolle wachsen, sonst sind sie schnell überfordert. Und bei so manchem verrottet plötzlich der Zwerghase ungesehen auf dem Balkon. Schlimm!

Wann?

Es gibt junge Kinder, die schon im Umgang mit Hund und Katze souverän zur Hand gehen und unterstützen. Romy hat unserem Hund zum Beispiel schon mit Drei Leckerlies verabreicht und mit Vier sein Futter zubereitet. Im Kindergartenalter werden meistens aber Hasen, Meerschweinchen und Hamster empfohlen, erst für ältere Kinder dann die großen Vierbeiner. Mit einem Tier solltest du dein Kind niemals überraschen. Spinnt den gemeinsamen Wunsch und sucht dann das Traumtier zusammen aus. Lasst euch beim Kauf ausgiebig beraten, welche Eigenschaften und Bedürfnisse der neue Freund hat.

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Wieder ein Kind im Haus: Der Hund!

Wer sich einen Hund holt braucht genügend Platz, Zeit und Möglichkeiten, den Hund laufen zu lassen. Die Rasse sollte genauestens ausgewählt werden: Huskys haben eine Kondition, da kannst du direkt nach dem „Iron-Man“ noch einen Marathon rennen, und Berner Sennenhunde liegen gerne auf der faulen Haut, wie du auf deiner Frau (vor der Geburt). Lange Rede: Das Tier muss zu euch passen.

Immer prima: ein Hund aus dem überfüllten Tierheim. Habt ihr euch dort auf einen eingeschossen, geht mit ihm ein paar Mal Gassi zum Kennenlernen. Holt ihr ihn dann aus dem Heim zu euch nach Hause, bringt alle zukünftigen Bezugspersonen mit, damit er sein Rudel gleich vor Augen und Nase hat.

Ein Hund muss anständig erzogen werden, benötigt Liebe und Aufmerksamkeit. Zweimal am Tag muss der Auslauf großzügig sein, für Futter und Trinken gesorgt werden und ein bisschen Fellpflege schadet auch nicht. Für das Tier ist eine

Haftpflichtversicherung abzuschließen, falls der Banause mal ein Schiff zum Kentern bellt oder ein Haus anzündet. Hundesteuer ist zu entrichten und die eine oder andere Tierarztrechnung kommt auch mal auf euch zu. Durchschnittlich landet man daher bei 50 Euro monatlich.

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Dein Kind kann von Anfang an voll im Hundehalterprogramm aufleben, Essen zubereiten, Wasser servieren und mit Spazieren gehen. Alleine darf es aber noch nicht mit dem Hund los. Es heißt, dass Kinder erst mit 12-14 Jahren in der Lage sind, das Tier im Falle eines Konflikts mit einem anderen Köter in den Griff zu bekommen. Ob das jetzt für Yorkshire-Terrier gilt, mag ich mal bezweifeln. Das sind aber auch keine Hunde.

Bei der Hundeanschaffung bitte auch einmal überlegen, welche Person in eurem Umfeld vielleicht mal als potenzieller Hundesitter einspringen kann, wenn ihr ohne Hund in den Urlaub fahrt, wie zum Beispiel in ein Land, wo Hunde gegessen werden. Da sollte er ja besser zuhause bleiben.

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Wenn kein Hund, dann vielleicht…

Katzen: Eigensinnig, aber pflegeleichter als Hunde, da kein Auslaufstress. Von ihr lernen Kinder zwangsläufig Unabhängigkeit von anderen Lebewesen zu akzeptieren. Empfehlenswert ab 6 Jahre.

Hase/Meerschwein/Hamster: Das Meerschweinchen ist für Vorschul-Kinder eher geeignet als der nachtaktive Hamster, der eher für Schulkinder in Frage kommt. Außerdem lässt es sich lieber streicheln. Meerschweinchen haben noch gerne einen Kollegen an der Seite. Da ist der Hamster entspannter – er ist Einzelgänger.

Wellensittich: Mit ihm kann man tatsächlich reden und bei täglichem Sprachtraining mit dem gefiederten Freund erlernen Kinder Verständnis und Geduld. Danach einen Freiflug und wieder ab in den Käfig. Für Kinder ab 6 Jahre.

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