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All posts by Christian Busemann

Fleischlos schwanger!

Unsere Lieblingshebamme hat uns notiert, welche eisenreichen Nahrungsmittel die Vegetarier/Innen unter uns schwangeren Menschen konsumieren sollten. Der Zettel endet mit “Kaffee und Tee sind Eisenräuber”.

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P.P.P. – Papas perfekte Pausenbrotbox

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Ich bin der Frühstücksminister im Haus Busemann. Mein Erfolg bemisst sich täglich aufs Neue an der Menge des verzehrten Inhalts, den ich morgens um 6.30 Uhr liebevoll drapiert in die quietschgelbe Brotbox geschoben habe. Der Spannungsbogen, der dann folgt, ist für mich immens dramatisch: Morgens mit Idee, Verstand, Geschick und im Schlafanzug geschmiert und erst abends nach der Arbeit erfolgt durch das schlichte Öffnen der Dose die schonungslose Auflösung.

Seit meiner Amtseinführung, Sommer 2013, gelten als valide Parameter Brotbisse, Möhrenstickvernichtung oder Quetschbeutelplünderungen. Doch seit einiger Zeit ist der Thrill vorbei, denn plötzlich herrscht Ebbe in der Brotbox. Keine Gefangenen, keine Überreste, nicht mal ein “Babybel”-Wachsstreifen sucht Gesellschaft – Ratzeputz leer gemampft! Offensichtlich hat ein halbes Jahr Schule gereicht, für den kleinen Vertilger die perfekte Pausenbrotbox-Mischung herauszuarbeiten. Das kommt natürlich nicht von ungefähr. Wie viele unangetastete Brote mit Aufstrichen von Leberwurst bis zuckerfreier Marmelade, von Honig bis Kochschinken sind in weißen Brottüten von mir Abend für Abend im Mülleimer beigesetzt worden. Ich hätte sie ja gegessen, so sehr verabscheue ich es, Nahrungsmittel wegzuwerfen, aber beim besten Willen – ich wäre vermutlich umgehend von den von Durchfall-Bakterien belagerten, leicht gewellten Pandemie-Bombern außer Gefecht gesetzt worden.

Suchst Du nach dem richtigen Mix aus essbar, gesund, politisch korrekt und dem kleinen Griff ins böse Kästchen, dann bist Du bereit für die “P.P.P.” getreu dem Motto unseres Lieblings-Grundschullehrers: “Da muss ordentlich Bumms drin sein – Eure Kinder brauchen Energie hier!”

Zärtlich wie wir hier zueinander sind, beginnen wir aber erst mal mit Dir:

Der Wecker klingelt früh. Die Bagage schläft und schenkt Dir somit noch ein paar friedliche Momente des Alleinseins. Zutaten für Dich vor der Zubereitung:

+ Stille

+ ein Becher Kaffee / Tee für Dich – der kleine Koffein-Stubser in den Tag

+ Brainstorming: Was ist da und könnte nicht nur theoretisch in der Brotdose landen?

+ Verweilen / Trinken / in den Tag gleiten, Radio an

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 Für ein gutes Brainstorming empfiehlt sich auch durchaus mal leichte Kostümierung. Hier: als abgesacktes Einhorn

Und jetzt loslegen!

Zutaten für die Brotbox: Brot – Obst – Gemüse – Milch und der Griff ins böse Kästchen

+ Brot: Gerne mit mindestens 50 Prozent Vollkornmehl – hält dank Vitamine und Mineralien länger satt und die Ballaststoffe sorgen für eine intakte Darmflora. Auch gut: Schwarzbrot, Graubrot, Mischbrot. Kreativ: zwei unterschiedliche Brotsorten werden zu einem Sandwich zusammen geklappt. Eine Hälfte kann auch Brötchen sein. Sieht schräg aus und ist entsprechend interessant. Die Scheiben mit Butter/Margarine beschmieren, nicht zu dick, aber bitte auch nicht zu sehr geizen.

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Brot, nackt. (Sammlung Busemann, 2014, Sao Paolo)

Diskurs: Es heißt, Butter sei am Ende das bessere Produkt, da es nicht so sehr verarbeitet wird, wie industriell gefertigte Margarine. Die, besteht sie größtenteils aus gehärteten Fetten, soll außerdem Fettsorten beinhalten, die Herzkrankheiten hervorrufen können. Klarheit herrscht darüber aber irgendwie bis heute noch nicht. Deshalb: Schweigt und lasset Euren Gaumen, bzw. den des Kindes entscheiden. Beide Streichfette haben definitiv ihre Vor- und Nachteile. Aber letztlich sprechen wir hier von so geringen Portionen – das macht den Kohl nicht fett und auch nicht krank und auch nicht sozial inkompetent.

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Streichfett-Beef! (Kindermann-Projekt, Stralsund, 1989+25)

Zum Brotbelag: jedes Kind hat seinen Favoriten – bei all der Süße, die die Kleinen täglich einfordern und irgendwie auch zugeführt bekommen, plädiere ich ja für Herzhaftes. Aber natürlich sind Marmelade oder Honig auch völlig okay, wenn sie dünn aufgetragen werden und die Kinder später die Zähne putzen. Das macht meine Große zum Beispiel nicht, deshalb bleiben wir eher bei Wurstauflage: Kochschinken, Salami oder magere Hähnchenbrust und ähnliches. Käse, der Kalziumspender, kommt auch immer gut an. Was bei uns leider nicht funktioniert, ist das Garnieren der Sandwiches mit Kräutern, Gurke oder Salat. Separat isst meine Tochter zwar Tomaten und Gurke, aber alles was mit Kräutern bestreut oder von Salatblättern bedeckt wird, landet im Abseits. Definitiver Frühstücksschrott ist übrigens Nussnougatcreme! Zu viel Fett, zu viel Zucker. Das Zeugs sollte eine Wochenendausnahme für Erstklässler und Kindergartenkinder bleiben.

Obst: ein Apfel in kleine Happen geschnitten – Schale dran lassen / eine Banane / eine Handvoll Blaubeeren, Erdbeeren oder derzeit bei uns hip: eine Kiwi plus Löffel in der Box.

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Die Schönheit eines Apfels vorm Zerschneiden

Gemüse: zwei bis vier Cocktailtomaten / dazu eine oder zwei in kleine Stäbchen geschnittene Möhre, Radieschen oder Gurke

Böses Kästchen: vier kleine Kekse, z.B. Buchstaben “Russisches Brot”, kleines Stück Sandkuchen, Bananen-Muffin (auf Bananenbasis mit Dinkelmehl), kleines Käsekuchenquarkriegelstück, etc.  - kurz: etwas Kleines und keinesfalls mit Schokolade verbunden. Und: Ja, es dürfen auch mal ein paar Gummibärchen sein. Darüber freuen sich die Zwerge so sehr!

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Marmorkuchen mit Froschkontur – ein Meisterwerk! (Anonymer Privatmann, Aachen, 2014)

Milch: Joghurt oder Quark oder Furchtzwerg – mit Löffel in die Box.

So, damit sind die wichtigsten Nahrungsmittel in der Brotbox vereint. Weitere Zutaten, mit der die Plastikschachtel sich “pimpen” lässt:

+ ein Quetschbeutel – vorzugsweise von “erdbär” (Biomarkt) mit z.B. Birne, Kürbis, Karotte und Apfel – die Kinder lieben diesen Smoothie

+ ein Mini-Babybel (jeden Morgen bei Romy im Sortiment)

+ kleine, getrocknete Minisalamis, z.B. von Aoste

+ ein paar Nüsse (idealer Snack) und getrocknete Früchte wie Sauerkirschen, Rosinen, Cranberries

+ Müsliriegel, z.B. von “alnatura” mit Dattel oder Feige oder eher auf Nussbasis – auch hier nix Schoko! (findet sich ebenfalls ab und an bei Romy in der Box)

Trinken: Milch ist wichtig. Mag Dein Kind normale Milch nicht trinken, ist ein Kakao auch völlig okay. Nur: Mach ihn selbst. Kaufe dazu umgesüßtes, echtes Kakaopulver und süße ihn dann selbst. Das ist viel gesünder.

Gib Deinem Kind täglich eine Trinkflasche voll mit frischem Wasser mit! 

 

Es ist vollbracht!

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Das Hörbuch ist nach sechs Sitzungen eingelesen! Hurra!!! Und es wird so richtig fett. Ihr könnt es nämlich als MP3-CD kaufen, die neben dem aktualisierten, ungekürzten Text mit diversen, notwendigen “Listen” und Infos als PDF aufwartet. Der “Hör”-Schnellkurs erscheint bei “Universal”, VÖ ist voraussichtlich 13.12.2013.
Vielen Dank an meinen Freund Steven für das immer gut gelaunte, hochkonzentrierte Einlesen des schwer zu bewältigenden Textes. Danke an den besten Hörbuch-Regisseur der Welt – eine wunderbare Begegnung – Thomas Karallus (u.a. Synchronstimme von Kevin “King Of Queens” James) für seine ungeahnten Einwürfe, hilfreichen Tipps und detailverliebten Verbesserungen – Wahnsinn, welch Kunst sich hinter dem “Lesen” verbirgt und natürlich vielen Dank an Christoph Guder und Marcus von Fährhauston!
Wer mal ein Hörbuch oder Hörspiel aufzeichnen will – geh zu den Jungs!
Und natürlich vielen Dank an Rainer Schönherr und Benjamin Wahlert von “Universal” – sie haben den Spaß erst ermöglicht! Näheres zum Hörbuch dann noch mal in Kürze.

Ich weiß, ich weiß

Ja ja, es gibt fleißigere Blogger-Posting-Twitterer-Facebooker als mich. Mein Twitter-Account wurde gehackt, Facebook verstehe ich schon nicht mehr und irgendwann muss ich ja auch neue “Papa To Go” – Werke niederschreiben – Geduld ist also ein Freund. Der eher lästige, der nicht merkt, dass er längst stört. Aber er ist treu. Immerhin. Ich habe News! Yes. “Papa To Go” wird gelesen. Und zwar einmal am 11./12./13.9. in Hamburg, und das im Geheimen. Verrückt? Verrückt! Allerdings wird die Session in einem Tonstudio aufgezeichnet und erscheint rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft als Hörbuch. Ich freue mich riesig!

Und News 2 – Ich lese live. Das wird nicht aufgezeichnet und findet auch nicht in Hamburg statt, sondern in Dessau-Rosslau. Es lädt ein: Der Förderverein der Anhaltinischen Landesbücherei Dessau. Im Lesesaal der Landesbücherei geht es am 24. Oktober 2013 um 19 Uhr los.

News 3 – Kind 1 ist eingeschult. Ich hätte niemals gedacht, dass das ein sooooo emotionales Ereignis ist. Freut Euch drauf!

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Gefräßige Schultüte geplündert.

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Aus dem Delphin-Bauch – 1.

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Aus dem Delphin-Bauch – 2.

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Und für die kleine Schwester gab es eine kleine Schultüte.

 

 

Neues vom Hörbuch

Da war ja was. Der Schnellkurs als Hörbuch. Fakt ist: Er kommt! Der Sprecher – Danke für die rege Teilnahme am Vorschlag-Contest! – ist kein geringerer als mein Freund und Lieblingsmoderator…

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…ach, darf ich noch nicht sagen, während die Tinte trocknet. VÖ ist vermutlich im Oktober. Die Aufnahmen dazu starten im August. Mehr dann hier. Und “sorry” wegen des Konturenbilds und der peinlichen Geheimniskrämerei – der Typ hinterm Vorhang ist es aber wirklich. Echt jetzt. Yep! Und ist dann auch das letzte Fitzelchen unter D und F – i tell u. Hier natürlich.

“Papa To Go – Intensivkurs”: Artikel bei T-Online

Der Riese T-Online hat einen Artikel über perfekte Väter veröffentlicht. Darin werden die “PTG”-Intensivkurs-Erziehungsbasics zitiert. Zum Artikel - hier.

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Telefonminister zu Argentinienzeiten: Hannalita con Telefono del “Manzana” sin contracto de mobil telekom

 

Bananenbreibla

Hanna und ich frühstücken in der Regel vegan. Es gibt – das Wochenende ausgenommen – jeden Morgen wohl duftenden, warmen “Bananenbrei”, der aus etwa 400 bis 500 ml Hafer-Drink, einer ordentlichen Fuhre Haferflocken, einer zerquetschten Banane und einer kräftigen Prise Zimt besteht. Das war`s. Zubereitung: Haferflocken quellen lassen, Banane rein, Zimt drüber – fertig. Seit mittlerweile zwei Monaten leistet mir die Kleine nun jeden Morgen Gesellschaft bei der Zubereitung. Sie ist, nach mir, dem Frühstücksdirektor, die Zweite, die fertig angezogen die Treppe hinunter eiert und sich dann mit “Hanna helfe?” für leichte Arbeiten im Haushalt anbietet. Ihr Job: den Brei mit Zimt zu veredeln, ansonsten warten und quatschen. Die Dialoge, die wir während der zehnminütigen Zubereitungsarie miteinander führen, sind allerdings von, nennen wir es mal, leichten Sprachbarrieren und unglücklichen Missverständnissen geprägt. Kein Wunder, tun sich zwischen “Der Hase (in diesem Fall eine Gummisaugnapf-Figur) lebt nich”, und, wie eigentlich gemeint: “Der Hase klebt nicht”, Welten auf. Und zwar sogar die zwischen Leben und Tod. Aufgrund des hohen Unterhaltungseffekts dieses Kauderwelschs, werde ich zukünftig unter “Bananenbreibla” die schönsten bühnenreifen Gesprächsfetzen posten. Heute:

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H: “Papa, Arbi?”

Dolmetscher (D): “Papa gehst du zur Arbeit”

P: “Ja”

H: “Hanna mit?!”

D: selbsterklärend

P:”Das ist lieb von dir, aber das ist sicherlich langweilig für dich. Du gehst in den Kindergarten”

H:”Ja. Papa, Hose aus?”

D: Papa, wieso trägst du lediglich eine schlecht sitzende Unterhose beim Zubereiten des Frühstücks

P:”Papa muss gleich noch duschen, aber ihr ward ja alle schon so früh wach und da…ach, egal. Ja, keine Hose an. Aber gleich.”

H:”Papa Boppi, Mama nich”

D: Vater, Du hast im Gegensatz zur Mutter einen Penis

P:”Richtig. Zeit für Zimt, Hanna”

Hanna schüttet irgendwo gefühlt ein Kilo Zimt hin, nur nicht in den Topf.

P:”Toll machst du das. Jetzt vielleicht noch hier rein? Auch in den Topf?”

H:”Ja” - Hanna reicht mir den Zimtstreuer.

D: Mach doch selber, Du Arschloch!

P: “Danke. Fertig. Jetzt schneide ich noch den Apfel”

H:”Hanna helfe?”

D: Darf ich dich beim Zerlegen des Apfels unterstützen?

P:”Nee, das Messer ist ganz scharf. Du kannst doch schon mal einen Löffel raussuchen. Für den Brei.”

H:”Nein”

D: Bin ich dein Sklave, Vollpfosten?

Hanna nimmt sich einen Apfel und versucht ihn auf der Arbeitsplatte zu platzieren.

H:”Affe sieht nich”

D: Der Apfel steht nicht

P:”Ja, der Apfel sieht nichts”

H:”Nein, der Affe sieht nich”

D: Der Apfel steht nicht, Hornochse!

P:”Ja, kein Wunder, der hat ja auch keine Augen”

Stimme aus dem Off – Es ist Kristy. Mutter.

M: “Sie meint: Der Apfel steht nicht”

P:”Ach so (lacht), ja, nee, der steht nicht. Witzig.”

H:”Papa, Tschüss”

D: Bevor ich meine Zeit weiter verschwende, gehe ich lieber frühstücken.

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Dialogfreund und “Partner in Brei”: Hanna.

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Interview zum neuen Lesestoff für die nächste Dimension

Papa De Luxe – die Champions League wartet auf Dich. Die Fibel: Intensivkurs für werdende Väter. Mein Sermon dazu hier.

Geht ab!

Christian Busemann

Moin Freunde – hier ist sie: Die vielzitierte, im neuen “Intensivkurs” angekündigte Internetseite von “Papa To Go”. Soweit es die Vaterschaft erlaubt, versuche ich von jetzt an regelmäßig Texte zu posten. Klickt mal durch und gebt mir gerne Feedback! Danke, Christian